Valentine’s Day: Let it remind us of Love

Let love be in the air – on Valentine's Day and for the rest of the year. (Photo by Jocelyn) http://www.flickr.com/photos/joccay/
Let love be in the air – on Valentine's Day and for the rest of the year. (Photo by Jocelyn) http://www.flickr.com/photos/joccay/

Deutsche Version

It is the 14th of February again. Valentine’s Day. This one day of the year we are told to celebrate love. Off-handedly, all of a sudden. We are supposed to meet our loved ones with extraordinary gifts. A card, a bouquet, an invitation for a romantic dinner. Because you simply do it on Valentine’s Day. And then that’s good enough for the time being. The next card, the next bouquet, the next romantic dinner is again due in twelve months. In between that time we forget the 14th of February. Coincidentally, we also forget the most important key point of Valentine’s Day. This one day which is considered to be kitsch by many, could be capable of so much more.

We all know it, this wonderful notion of love, how Walt Disney propagates it in countless movies. For example, in “Beauty and the Beast”, where love conquers a stark alterity and turns an ugly creature into something adorable. Equally in “The Little Mermaid”, where one puts all at risk to be close to the beloved and where love grows and thrives even without speech. Where at the end, it turns everything to good account, no, even to the perfect, as always in Disney productions.

Beauty and the Beast. (Photo by David Posor)
Allegory of strong love: The Beauty and the Beast.

(Photo by David Posor)

We all have seen these movies and we became charmed by the portrayed power of love. Why? Because virtually, this is what we all wish for: unconditional love that eliminates all problems, pure luck that disperses all obstacles. Put simply, it’s the perfect world in which we give and get love every day and where we are plain happy.

Unfortunately, we notice it too rarely in our everyday life. All too frequently, we live a parallel life to the one we love. We argue. And in this manner, we forget to really love each other. Forget that we only have to make a little effort.

Too often, we are neither the Beauty, Belle, nor Prince Adam. We are not Arielle and not Prince Eric. Instead, we are the evil fairy and the sea witch Ursula. We turn Disney’s world inside out and become the antagonists of the characters we actually relate to. Far too unreflectingly, we mark the world how we see it in those movies down as utopia. As something that’s far too far away. Unreachable. Though, we want to be close to this world and be a part of it.

Well, of course it would be presumptuous to demand that Disney’s world shall become our reality one-on-one. But yet it should be admissible to require, that we strive after the things we are eager for more consciously.

Let love be in the air – on Valentine's Day and for the rest of the year. <p>(Photo by Joccay) http://www.flickr.com/photos/joccay/ </p>
Let love be in the air – on Valentine’s Day and for the rest of the year.

(Photo by Joccey)

Day after day, we should visualise how much more beautiful our life would be if we just allowed negative feelings less space in ourselves. Instead, we should fill it with positive attitude and love. And we should always be aware of the fact that, for the most part, every one of us is responsible for his own success.

We need the belief in love to live for love. So maybe we also need this day reminding us thereto.

Let us celebrate Valentine’s Day as if it was the most important day we have. Let it remind us how important love is and how much more fantastic everything is with it. Let us take Valentine’s Day as an impulse to love; not only on the 14th of February but also at many days as possible during the whole year. Maybe then we come closer to what Disney presents us as the ideal world and what we all want – more than we ever thought we could.


 

Valentinstag: Lasst ihn uns an Liebe erinnern

Es ist wieder der 14. Februar. Valentinstag. Dieser eine Tag im Jahr, an dem uns vorgeschrieben wird, Liebe zu feiern. Einfach so, urplötzlich. Wir sollen unseren Geliebten außergewöhnliche Aufmerksamkeiten entgegenbringen. Eine Karte, einen Blumenstrauß, eine Einladung zum Essen. Weil man das halt so macht am Valentinstag. Und dann ist erst mal wieder gut. Die nächste Karte, den nächsten Strauß, das nächste Essen gibt es dann in einem Jahr. In der Zwischenzeit vergessen wir den 14. Februar. Und gleichzeitig den wichtigen Kernpunkt des Valentinstags. Dabei könnte dieser eine Tag, der von vielen für Kitsch gehalten wird, zu so viel mehr im Stande sein.

Jeder von uns kennt sie, diese wundervolle Vorstellung von Liebe, die Walt Disney in zig Filmen propagiert. Zum Beispiel in „Die Schöne und das Biest“, wo Liebe ein krasses Anderssein überwindet und ein hässliches Geschöpf zu etwas Bezauberndem verwandelt. Ebenso in „Arielle, die Meerjungfrau“, wo jemand alles aufs Spiel setzt, um seinem geliebten Menschen nah zu sein und wo Liebe auch ohne Sprache wächst und gedeiht. Und am Ende alles zum Guten, nein, sogar zum Perfekten, führt. Wie immer bei Disney.

Beauty and the Beast. (Photo by David Posor)
Sinnbild wundervoller Liebe: Die Schöne und das Biest.

(Foto: David Posor)

Wir alle haben diese Filme gesehen und wurden verzaubert von der dargestellten Macht der Liebe. Denn eigentlich ist es das, was wir alle uns wünschen: bedingungslose Liebe, die alle Probleme beseitigt, pures Glück, das alle Hindernisse schwinden lässt, eben die perfekte Welt, in der wir jeden Tag Liebe geben und Liebe erhalten. Und einfach nur glücklich sind.

Leider denken wir in unserem Alltag viel zu selten daran. Wir leben viel zu häufig an dem Menschen, den wir lieben, vorbei. Wir streiten uns oder behandeln uns auf andere Arten lieblos. Und vergessen auf diese Weise, uns wirklich zu lieben. Vergessen, dass wir uns dafür lediglich etwas Mühe geben müssten.

Wir sind zu oft weder die Schöne Belle noch Prinz Adam, wir sind nicht Arielle und nicht Prinz Eric. Stattdessen sind wir die böse Fee und die Meerhexe Ursula. Disneys Welt drehen wir auf links und werden zu den Antagonisten der Figuren, mit denen wir uns eigentlich identifizieren. Wir stempeln die Welt, wie wir sie im Film sehen, viel zu unreflektiert als Utopie ab. Als etwas, das weit weg ist. Unerreichbar. Obwohl wir dieser Welt doch eigentlich ganz nah sein wollen. Ein Teil von ihr sein wollen.

Nun, natürlich wäre es vermessen, zu fordern, Disneys Welt solle eins zu eins zu unserer Realität werden. Aber es wird doch wohl nicht zu viel verlangt sein, dass wir ein bisschen bewusster nach dem streben, wonach wir uns in unserem Inneren sehnen.

Let love be in the air – on Valentine's Day and for the rest of the year. <p>(Photo by Joccay) http://www.flickr.com/photos/joccay/ </p>
Lass Liebe in der Luft liegen – am Valentinstag und für den Rest des Jahres.

(Foto: Joccey)

Wir sollten uns Tag für Tag vor Augen führen, wie viel schöner unser Leben wäre, wenn wir negativen Gefühlen weniger Raum in uns einräumen würden. Und ihn stattdessen mit positiver Einstellung und Liebe füllen würden. Und wir sollten uns stets bewusst sein, dass wir zu einem großen Teil selbst für den Erfolg verantwortlich sind.

Wir brauchen den Glauben an Liebe, um Liebe zu leben. Und vielleicht brauchen wir auch diesen einen Tag, der uns daran erinnert.

Lasst uns den Valentinstag zelebrieren, als wäre er der wichtigste Tag, den wir haben. Lasst ihn uns daran erinnern, wie wichtig Liebe ist und wie viel schöner alles mit ihr ist. Und lasst ihn uns als Anstoß nehmen, nicht nur am 14. Februar, sondern an so vielen Tagen wie möglich daran zu denken, zu lieben. Und vielleicht kommen wir alle dann dem, was uns Disney als heile Welt präsentiert und was wir alle doch so sehr wollen, viel näher als wir es für möglich gehalten hätten.